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08.11.2018, 18:30 Uhr

Ellen Demuth fordert einheitliches Konzept zur Bekämpfung von Bahnlärm im Unteren Mittelrheintal

 

Landtagsabgeordnete Ellen Demuth hat eine klare Haltung zum Thema Lärmsanierung an Bahnstrecken im Mittelrheintal zwischen Bingen und Bonn und in der Region Moseltal: „Ich bin der Meinung, dass es überall leiser werden muss, daher muss endlich ein einheitliches Konzept für alle lärmbetroffenen Kommunen erarbeitet werden.“

Demuth dazu: „Der „Projektbeirat leiseres Mittelrheintal“ hat hinsichtlich der Machbarkeitsuntersuchung zur Bahnlärmreduzierung im Mittelrheintal und zur Umsetzung der daraus resultierenden Lärmschutzmaßnahmen drei Priorisierungen vorgegeben: Erste Priorität Oberes Mittelrheintal von Rüdesheim bis Koblenz, Zweite Priorität Unteres Mittelrheintal von Koblenz bis Bonn, Dritte Priorität Rheingau. Das Moseltal ist bisher gar nicht berücksichtigt. Die Orte Leutesdorf und Weißenthurm sowie Oestrich-Winkel und Eltville wurden schon vorab in das Lärmsanierungsprogramm aufgenommen.

Ellen Demuth nahm die Befürchtungen des Arbeitskreises Bahnlärm Rhein/Mosel, der eine Benachteiligung für das Untere Mittelrheintal und das Moseltal befürchtet, zum Anlass, eine Anfrage an die Landesregierung zu stellen. Zuerst möchte sie wissen, inwieweit sich die Landessregierung dafür einsetzt, dass bisher festgelegte Priorisierungen nicht zum Nachteil des Unteren Mittelrheintales geändert werden. Sie fragt nach, welche Anstrengungen die Landesregierung unternimmt, damit das Lärmsanierungsprogramm im Unteren Mittelrheintal weitergeführt wird. Weiterhin fragt sie, in welchem zeitlichen Rahmen die Landesregierung, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und dem Bund, eine Einbeziehung aller lärmbetroffenen Kommunen entlang der Bahnstrecken im Oberen und Unteren Mittelrheintal und im Moseltal realisieren wird. Abschließend möchte Demuth wissen, welche Anstrengungen die Landesregierung unternimmt, damit auch das Moseltal in das Lärmsanierungsprogramm aufgenommen wird.

Ellen Demuth ist der Meinung: „Die Landesregierung muss sich für unsere rheinlandpfälzischen bahnlärmgeplagten Kommunen und eine umfassende Berücksichtigung aller Betroffenen einsetzen. Das Lärmsanierungsprogramm muss unbedingt zeitnah dorthin gehend fortgeschrieben werden.“

aktualisiert von Beate Kerres, 08.11.2018, 20:33 Uhr